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Allgemeines

bereits im 17. Jahrhundert wurde Holz für die Herstellung von Spielzeug verwendet. Dieses Holzspielzeug war aber größtenteils den Kindern adliger und bürgerlicher Kreise vorbehalten. Die anderen Kinder mussten sich mit Natur- und Gebrauchsgegenständen zufrieden geben, welche nicht ursprünglich für das Kinderspiel existierten oder hergestellt wurden.
Anfang des 20. Jahrhunderts kam es zur vermehrten industriellen Produktion in größeren Serien, was zur Folge hatte, dass Holzspielzeug auch für "Durchschnittsfamilien" erschwinglich wurde.
Holz eignet sich ideal für hochwertiges und langlebiges Spielzeug, dass pädagogisch wertvolle Entfaltungsmöglichkeiten bietet.Gerne spricht man vom Sinnbild für eine naturverbundene und kreative Erziehung.

Materialien

Die Vorteile von Holzspielzeug liegen auf der Hand:

  • "warme " Handhabung
  • wohlklingende Geräusche beim Spielen
  • leicht zu reinigen und wenig Staub anziehend

  • Für die Herstellung von Holzspielzeug werden stabile Hölzer wie Buche oder Ahorn verwendet. Außerdem sorgen völlig ungiftige und farbechte Beizen und Lacke auf Wasserbasis für ungefährliches Spielen auch bei Speichel- oder Schweißeinwirkung.

    Sicherheit

    Holzspielzeug darf die Gesundheit und die Sicherheit der Kinder nicht gefährden. Die geltenden europäischen Normen und deutschen Verordnungen für die Sicherheit von Spielzeug sind im einzelnen:

    • Europäische Norm EN 71 (2001) - Sicherheit von Spielzeug
    • Europäische Norm EN 12586 (2002) - Schnullerhalter
    • Lebensmittel Bedarfsgegenständeverordnung LMBG § 35, B82.10-1 - Farbechtheit bei Speichel- und Schweißabsonderung

    Viele Hersteller haben dar über hinaus noch eigene Qualitätsstandards und Kontrollen während des gesamten Fertigungsprozesses.